IC 405: Der Flammensternennebel

Siehe Beschreibung. Der Flammensternnebel IC 405 im Sternbild Fuhrmann. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Eric Coles und Mel Helm

Beschreibung: Gekräuselte Staub- und Gasbänder führen zum Namen des Flammensternnebels. Die orangen und violetten Farben des Nebels befinden sich in verschiedenen Regionen und werden von unterschiedlichen Prozessen erzeugt.

Der helle Stern AE Aurigae im Bild ist so heiß, dass er blau leuchtet und so energiereiches Licht abstrahlt, dass es Elektronen aus dem umgebenden Gas herausschlägt. Wenn ein Proton mit einem Elektron rekombiniert, wird häufig rotes Licht abgestrahlt (orange abgebildet). Die Farbe der violetten Region ist eine Mischung aus diesem roten Licht und blauem Licht, das von AE Aurigae abgestrahlt, aber vom umgebenden Staub zu uns reflektiert wird. Die beiden Regionen werden als Emissionsnebel beziehungsweise Reflexionsnebel bezeichnet.

Hier wurde der Flammensternnebel in der HubbleFarbpalette abgebildet, er ist offiziell als IC 405 bekannt und etwa 1500 Lichtjahre entfernt, umfasst zirka 5 Lichtjahre und ist mit einem kleinen Teleskop im Sternbild Fuhrmann (Auriga) zu sehen.

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Den Himmel schmücken

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Bildcredit und Bildrechte: Leonardo Julio (Astronomia Pampeana)

Beschreibung: Helle Sterne, Wolken aus Staub und leuchtende Nebel schmücken diese kosmische Szene, eine Himmelslandschaft nördlich vom Gürtel des Orion. Die Weitwinkelansicht in der Nähe der Ebene unserer Milchstraße ist ungefähr 5,5 Grad breit.

Rechts steht der markant bläuliche Reflexionsnebel M78. Der Farbton von M78 entsteht durch Staub, der vorwiegend das blaue Licht heißer junger Sterne reflektiert. Das rote Band aus leuchtendem Wasserstoff, das durch die Mitte verläuft, bildet farbenprächtigen Kontrast dazu, es ist Teil eines blassen, ausgedehnten Emissionsnebels in dieser Region, der als Barnardschleife bekannt ist. Links unten bildet eine dunkle Wolke eine markante Silhouette, die als LDN 1622 katalogisiert ist.

M78 und die komplexe Barnardschleife sind ungefähr 1500 Lichtjahre entfernt, LDN 1622 ist hingegen viel näher, vermutlich nur etwa 500 Lichtjahre von unserer hübschen Erde entfernt.

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Messier 45: Die Töchter von Atlas und Pleione

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Bildcredit und Bildrechte: Adam Block, Steward-Observatorium, Universität Arizona

Beschreibung: Der hübsche offene Sternhaufen der Plejaden, auch bekannt als die Sieben Schwestern, pflügt durch eine etwa 400 Lichtjahre entfernte kosmische Staubwolke. Er ist berühmt für seine auffälligen blauen Reflexionsnebel. Am Nachthimmel liegt er im Sternbild Stier (Taurus) und im Orion-Arm unserer Milchstraße.

Die Schwesternsterne und die kosmische Staubwolke stehen jedoch in keiner Beziehung zueinander, sie durchqueren nur zufällig die gleiche Region des Weltraums. Seit der Antike sind sie als kompakte Sterngruppe bekannt. Galileo skizzierte als erster den Sternhaufen, als er ihn mit seinem Teleskop betrachtete und Sterne sah, die zu blass für das bloße Auge sind. Charles Messier erfasste die Position des Haufens als 45. Eintrag in seinem berühmten Katalog an Dingen, die keine Kometen sind.

In der griechischen Mythologie waren die Plejaden die sieben Töchter des astronomischen Titanen Atlas und der Meeresnymphe Pleione. Die Namen ihrer Eltern zählen zu den neun hellsten Sternen des Haufens. Diese detailreiche Weitwinkel-Teleskopaufnahme zeig mehr als 20 Lichtjahre des Sternhaufens der Plejaden.

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Der Pferdekopfnebel

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Bildcredit und Bildrechte: José Jiménez Priego

Beschreibung: Der Pferdekopfnebel ist einer der berühmtesten Nebel am Himmel. Er ist die dunkle Einkerbung im roten Emissionsnebel in der Mitte der obigen Fotografie. Die Pferdekopfstruktur ist dunkel, weil sie eine undurchsichtige Staubwolke ist, die vor dem hellen roten Emissionsnebel liegt.

Diese kosmische Wolke hat – ähnlich wie Wolken in der Erdatmosphäre – zufällig eine erkennbare Form angenommen. In vielen Tausenden Jahren werden die inneren Bewegungen der Wolke sicherlich ihre Erscheinung verändern. Die rote Farbe des Emissionsnebels entsteht, wenn Elektronen mit Protonen rekombinieren und Wasserstoffatome bilden.

Links im Bild liegt der Flammennebel, ein orangefarbiger Nebel, der auch Fasern aus dunklem Staub enthält. Links unter dem Bild des Pferdekopfnebels liegt ein bläulicher Reflexionsnebel, der vorwiegend das blaue Licht naher Sterne reflektiert.

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In der Wolfshöhle

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Bildcredit und Bildrechte: Charlie Bracken, Mladen Dugec, Max Whitby

Der rätselhafte, blaue Reflexionsnebel, der in Katalogen als VdB 152 oder Ced 201 eingetragen ist, wirkt sehr blass. Er liegt an der Spitze des langen Dunkelnebels Barnard 175. Der staubige Komplex, in dem sich die beiden befinden, wird Wolfshöhle genannt. Die kosmischen Erscheinungen in der Weitwinkel-Teleskopansicht sind fast 1400 Lichtjahre entfernt. Sie liegen in der nördlichen Milchstraße im königlichen Sternbild Kepheus.

Die Region liegt am Rand einer großen Molekülwolke. Taschen aus interstellarem Staub verdecken das Licht der Sterne dahinter, oder sie streuen das Licht heller Sterne, die darin eingebettet sind. Das verleiht dem Nebel seine typische blaue Farbe.

Das schwache rötliche Leuchten im Staub des Nebels stammt vermutlich vom UV-Licht eines Sterns. Zwar entstehen Sterne in Molekülwolken. Doch dieser Stern wanderte anscheinend zufällig in die Region, denn seine gemessene Geschwindigkeit im Weltraum weicht stark vom Tempo der Wolke ab.

LDN 1221 ist ein weiterer undurchsichtiger Dunkelnebel. Er ist rechts oben im Bild. Unter der Mitte liegt der farbigere planetarische Nebel Dengel-Hartl 5. Von rechts unten nach links oben erkennt man blasse, rötliche Emissionen. Sie stammen vom urzeitlichen Überrest einer Supernova vor dem staubreichen Komplex im Kepheus.

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Der Spinnennebel in Infrarot

Von links dringt ein gelbgrün schimmernder Nebel ins Bild, der von rechts beleuchtet wird. Der Hintergrund ist voller Sterne, einige davon sehr hell, die meisten weniger hell. Einige Sterne stechen hervor, unter anderem ein Stern rechts mit Zacken, der anscheinend den Nebel beleuchtet.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Weltraumteleskop Spitzer, 2MASS

Fängt die Spinne jemals die Fliege? Nicht, wenn es zwei große Emissionsnebel im Sternbild Fuhrmann (Auriga) sind. Die spinnenförmige Gaswolke links ist ein Emissionsnebel mit der Bezeichnung IC 417. Die kleinere Wolke rechts hat die Form einer Fliege. Sie wird als NGC 1931 bezeichnet und ist sowohl Emissionsnebel als auch Reflexionsnebel. Beide Nebel sind ungefähr 10.000 Lichtjahre entfernt und enthalten junge offene Sternhaufen. Zur Größenordnung: Der kompaktere NGC 1931 (die Fliege) ist ungefähr 10 Lichtjahre groß.

Dieses Bild in wissenschaftlich zugeordneten Infrarot-Farben kombiniert Bilder des Weltraumteleskops Spitzer und der Durchmusterung Two Micron All Sky Survey (2MASS). Spitzer feiert sein 16. Jahr in einer Bahn um die Sonne in Erdnähe.

APOD ist in den Weltsprachen Arabisch, Bulgarisch, Chinesisch (Peking), Chinesisch (Taiwan), Deutsch, Englisch (GB), Französisch (Frankreich), Hebräisch, Indonesisch, Japanisch, Katalanisch, Kroatisch, Montenegrinisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch (Brasilien), Russisch, Serbisch, Slowenisch, Spanisch, Syrisch, Taiwanesisch, Tschechisch, Türkisch, Türkisch und Ukrainisch verfügbar.

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M45: Der Sternhaufen der Plejaden

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Bildcredit und Bildrechte:  Marco Lorenzi (Glittering Lights)

Beschreibung: Haben Sie schon einmal den Sternhaufen der Plejaden gesehen? Selbst wenn – Sie haben ihn sicherlich noch nie so staubig gesehen. Die hellen Sterne der Plejaden sind vielleicht der berühmteste Sternhaufen am Nachthimmel. Man kann sie sogar mitten im Sumpf einer lichtverschmutzten Stadt ohne Fernglas sehen. Doch wenn man an einem dunklen Ort eine Langzeitbelichtung macht, treten die Staubwolken, welche den Plejaden-Sternhaufen umgeben, sehr markant hervor. Diese Aufnahme wurde länger als 12 Stunden belichtet und zeigt einen mehrere Vollmonde großen Himmelsbereich.

Die Plejaden sind auch als die sieben Schwestern oder M45 bekannt, und sie liegen ungefähr 400 Lichtjahre entfernt im Sternbild Stier (Taurus). Ein weitverbreiteter Mythos mit aktueller Wendung lautet, dass seit der Benennung des Sternhaufens einer der helleren Sterne verblasste, und nur sechs mit bloßem Auge sichtbare Sterne übrig geblieben sind. Die tatsächliche Zahl an sichtbaren Plejadensternen kann jedoch mehr oder weniger als sieben betragen, je nach Dunkelheit des umgebenden Himmels und Sehvermögen des Beobachters.

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NGC 7129 und NGC 7142

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Bildcredit und Bildrechte: Steve Cannistra (StarryWonders)

Beschreibung: Dieses Weitwinkel-Teleskopbild blickt zum Sternbild Kepheus und auf eine faszinierende visuelle Paarbildung aus dem staubigen Reflexionsnebel NGC 7129 (rechts) und dem offenen Sternhaufen NGC 7142. Die beiden sind am Himmel nur einen halben Grad voneinander getrennt, doch ihre tatsächlichen Entfernungen sind ziemlich unterschiedlich. Der staubige Nebel NGC 7129 im Vordergrund ist etwa 3000 Lichtjahre entfernt, der offene Haufen NGC 7142 wahrscheinlich mehr als 6000 Lichtjahre.

Allgegenwärtige klumpige Staubwolken im Vordergrund in dieser Region röten das Licht von NGC 7142 und erschweren die astronomische Erforschung des Haufens. Dennoch gilt NGC 7142 als älterer offener Sternhaufen, während die hellen Sterne, die in NGC 7129 eingebettet sind, vielleicht wenige Millionen Jahre jung sind. Die verräterischen rötlichen Sichelformen um NGC 7129 gehen mit energiereichen Strahlen einher, die von neu entstandenen Sternen ausströmen.

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