Bettina Anderl

Sternbild

Neueste Beiträge:

  • Die Schweife des Kometen Wierzchoś
    Einige Kometen besuchen unser Sonnensystem regelmäßig. Andere kommen nur einmal vorbei – und kehren nie wieder zurück. Den Kometen C/2024 E1 (Wierzchoś), der gerade durch das innere Sonnensystem fliegt, sehen wir nie wieder. Seine hyperbolische Bahn zeigt: Er wird zu einem interstellaren Reisenden.
  • Die Regenbogenbucht
    Die dunklen, glatten Flächen auf der Mondoberfläche, die uns vertraut ist, tragen lateinische Namen für „Meere“ oder „Ozeane“. Diese Benennung hat einen historischen Ursprung und klingt im Zeitalter der Raumfahrt etwas seltsam. Schließlich wissen wir, dass der Mond eine vorwiegend trockene, luftleere Welt ist.
  • Io in Echtfarben
    Der seltsamste Mond in unserem Sonnensystem leuchtet in hellem Gelb. Dieses Bild zeigt, wie Io in „echten Farben“ aussehen würde – also so, wie das menschliche Auge ihn wahrnehmen würde. Die Aufnahme stammt von der Raumsonde Galileo (1995 bis 2003) und wurde im Juli 1999 aufgenommen.

Alle Beiträge von Bettina Anderl

Denise Böhm-Schweizer

Sternbild Schlangenträger

Neueste Beiträge:

  • B93: Ein dunkler interstellarer Geist
    „Ein Geist in der Milchstraße …“ nannte es Christian Bertincourt. Der Astrofotograf schuf dieses Bild von Barnard 93. Der 93. Eintrag in Barnards Katalog dunkler Nebel liegt in der Kleinen Sagittarius-Sternwolke Messier 24. Seine Dunkelheit bildet einen starken Kontrast zu den hellen Sternen und dem Gas dahinter.
  • NGC 147 und NGC 185
    Die Zwerggalaxien NGC 147 (links) und NGC 185 stehen hier nebeneinander. Sie sind Begleitgalaxien von M31, der berühmten Spiralgalaxie Andromeda. Ihr Licht braucht ungefähr 2,5 Millionen Jahre, bis es uns erreicht. Das Bild wurde mit einem Teleskop aufgenommen und lang belichtet.
  • NGC 1333: Sternbildung im Perseus
    NGC 1333 ist im sichtbaren Licht ein Reflexionsnebel. Die bläulichen Farbtöne, die ihn prägen, sind typisch für interstellaren Staub, der das Licht von Sternen reflektiert. Der Nebel ist 1000 Lichtjahre entfernt. Er liegt im heroischen Sternbild Perseus am Rande einer Molekülwolke, in der Sterne entstehen.

Alle Beiträge von Denise Böhm-Schweizer

Ruth Grützbauch

Sternbild
  • Astronomin und Wissenschaftsvermittlerin
  • Gründerin des Pop-Up Planetariums Public Space
  • Studium der Astronomie an der Universität Wien, 2008 Promotion zum Thema Galaxienentwicklung
  • Forschungsaufenhalte in Italien, Chile, Hawaii; Postdocs in Großbritannien und Portugal, danach Wissenschaftsvermittlerin im Jodrell Bank Discovery Centre.
  • Seit 2018 selbständige Wissensvermittlerin und Podcasterin (Podcast „Das Universum„)
  • Autorin der Bücher „Per Lastenrad Durch Die Galaxis“ (2021; ISBN: 978-3-8412-2838-3) sowie „Sternenjahr Auf Unischtbar“ (2024; ISBN 978-3-351-04246-2)
  • Seit 2021 Mitglied der Wissenschaftskabarett-Gruppe Science Busters

Neueste Beiträge:

  • Ein Jahr voller Sonnenflecken
    Wie viele Sonnenflecken siehst du? Das mittlere Bild zeigt alle Sonnenflecken, die 2025 zu sehen waren. Im Kreis rundherum ist ein Bild für jeden Monat angeordnet und im großen Bild in der Mitte sehen wir noch einmal alle zusammen. Sonnenfleck sind magnetisch gekühlt und erscheinen deshalb dunkler.
  • Grüne Umgebung: Nordlicht über Norwegen
    Hebe die Arme, wenn du Nordlichter siehst! Mit dieser Anweisung vergingen zwei Nächte mit hauptsächlich dichten Wolken. Bei der Rückkehr in der dritten Nacht zu denselben Gipfeln war es dann aber so weit. Der Himmel klarte nicht nur auf, sondern erstrahlte in spektakulären Nordlichtern.
  • Plato und die Montes Alpes auf dem Mond
    Dieser scharfe Schnappschuss der Mondoberfläche entstand mit einem Teleskop. Er zeigt den dunklen Boden des 95 Kilometer breiten Kraters Plato. Die Gipfel der Alpen des Mondes glänzen in der Sonne. Die Alpen der Erde heben sich im Laufe von Millionen Jahren. Doch die Alpen des Mondes entstanden bei der Kollision.

Anneliese Haika

Anneliese Haika
  • Gleiches „Gründungsjahr“ wie die NASA
  • AHS-Lehrerin in Pension (Unterrichtsfächer: Englisch, Geschichte)
  • Seit 1996 begeisterte Amateurastronomin und in der astronomischen Volksbildung tätig

Neueste Beiträge:

  • Orion in Nebeln
    Im Orion entstehen junge Sterne. Sie sind in Wasserstoff gehüllt, der rot leuchtet. Rechts unten liegt der große Orionnebel. Er ist das nächstgelegene große Gebiet, in dem Sterne entstehen. Oben in der Mitte schimmern der Flammennebel und der Pferdekopfnebel. Links wölbt sich ein Teil der Barnard-Schleife.
  • Rätselhafte Erschütterungen um einen Weißen Zwerg
    Der Weiße Zwergstern RXJ0528+2838 wurde kürzlich entdeckt. Im Bild ist er der linke der beiden größten weißen Punkte. Er ist 730 Lichtjahre von der Erde entfernt. Wie kann RXJ0528+2838 solche Stoßwellen erzeugen? Die meisten Sterne werden zu Roten Riesen, sobald ihre Kernfusion zu Ende geht.
  • NGC 55: Eine Galaxie voller Nebel
    Kann man Nebel in anderen Galaxien sehen? Ja – manche Nebel leuchten hell genug, wenn man weiß, wie man sie findet. Wolken aus Wasserstoff und Sauerstoff geben Licht in ganz bestimmten Farben ab. Astronom*innen und Astrofotograf*innen können diese Farben isolieren.

Alle Beiträge von Anneliese Haika

Susanne M. Hoffmann

Susanne M. Hoffmann
  • Astronomin mit akademischem Hintergrund an zwei Fakultäten (naturwissenschalftlich, philosophisch), Studienfächer: Physik und Wissenschafts- u. Technikgeschichte.
  • international tätig, geboren in Berlin, aber in verschiedenen Ländern gearbeitet, u.a. 2005-2008 Mauretanien/ Portugal, 2015/6 Österreich, 2017 Indonesien, 2022 Ägypten, 2023 Israel, 2024 China…
  • seit 1996 Lehrproben Astronomie u.a. NaWi für Schule (Gymnasium), Museum, Sternwarte
  • seit 1998 geprüfte „Astronomin für Öffentlichkeitsarbeit“, Planetarierin (Technik und Inhalt), außerschulische Jugendarbeit in Astronomie, Museumsführungen, Reiseleitungen, populärwissenschaftliche Fachvorträge – z.B. in Planetarien
  • seit 2007 eigenes Blog bei den SciLogs (Spektrum Verlag, Heidelberg)

Neueste Beiträge:

  • Rosen sind rot
    Rosen sind rot, Nebel auch. Dieses Geschenk zum Valentinstag ist ein atemberaubender Anblick! Das Bild ist ein liebevoller Blick auf den Rosettennebel (NGC 2237). Er ist eine kosmische Blüte aus hellen, jungen Sternen. Diese sitzen auf einem Stiel aus heißem Gas, das leuchtet.
  • Enceladus als Sichel
    Die Halbkugel des faszinierenden Mondes Enceladus, die immer zu Saturn zeigt, ragt hier aus den Schatten. Das Bild stammt von der Raumsonde Cassini. Norden ist oben. Die dramatische Szene wurde im November 2016 aufgenommen. Cassinis Kamera ist etwa 130.000 Kilometer vom Mond entfernt.
  • Der Überrest der Supernova Cassiopeia A
    Massereiche Sterne haben eine aufregende Existenz. Sie entstehen aus weiten kosmischen Wolken, die in sich zusammenstürzen. Dann bilden schwere chemische Elemente in ihrem Zentrum. Nach nur wenigen Millionen Jahren schleudern die schwersten Sterne angereichertes Material in den interstellaren Raum.

Alle Beiträge von Susanne M. Hoffmann

Benjamin Knispel

Füchschen, erstellt mit Sellarium
  • Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Hannover
  • Promotion im Bereich der Gravitationswellen-Astronomie und Radioastronomie mit einem freiwilligen verteilten Rechenprojekt
  • VHS-Kurse zu den Grundlagen der Astronomie
  • vor allem früher, heute bisweilen aktiv in der Volkssternwarte Hannover
  • Studium der Physik an der Leibniz Universität Hannover
  • seit der Jugend begeisterter Amateurastronom

Neueste Beiträge:

  • Dämmerung mit Mond und Planeten
    Eine schmale Mondsichel steht auf dieser winterlichen Landschaft in der Dämmerung im Westen. Das Bild entstand nur zwei Tage nach Neumond und nach einer ringförmigen Sonnenfinsternis. Der Erdschein beleuchtet die Nachtseite des Mondes. Der Abendhimmel über Kirazli in der Türkei war weitgehend klar.
  • Krater Galle: Fröhliches Gesicht auf dem Mars
    Der Mars hat ein fröhliches Gesicht aufgesetzt. Der Krater Galle auf dem Mars ist berühmt. In seinem Inneren gibt es Strukturen, die ihn wie ein lächelndes und zwinkerndes Gesicht aussehen lassen. Diese Strukturen entdeckte man erstmals in Bildern des Viking-Orbiters in den 1970er-Jahren.
  • Der verlorene Marsmond Phobos
    Dieser Mond ist dem Untergang geweiht. Der rote Planet Mars ist nach dem römischen Kriegsgott benannt. Er hat zwei winzige Monde: Phobos und Deimos. Ihre Namen stammen aus dem Altgriechischen und bedeuten „Furcht“ und „Schrecken“. Diese Marsmonde sind vielleicht eingefangene Asteroiden aus dem Hauptgürtel.

Carolin Liefke

  • Stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie in Heidelberg
  • Deputy Director des Office of Astronomy for Education (OAE) der Internationalen Astronomischen Union (IAU)
  • Seit mehr als 20 Jahren Tätigkeiten in der astronomischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
  • National Outreach Coordinator des Office of Astronomy Outreach (OAO) der IAU für Deutschland
  • Studium der Physik mit Schwerpunkt Astronomie an der Universität Hamburg. Anschließend Promotion an der Hamburger Sternwarte; Forschungsarbeit auf den Gebieten stellare Aktivität und Röntgenastronomie
  • Passionierte Amateurastronomin, in mehreren astronomischen Vereinen und Internet-Communities aktiv, unter anderem im Vorstand der Vereinigung der Sternfreunde

Neueste Beiträge:

  • Freier Flug im Raum
    Wie wäre es wohl, frei im Weltraum zu schweben? Bruce McCandless II durfte das am eigenen Leib erfahren. 1984 schwebte McCandless frei im All. Er war etwa 100 Meter vom Frachtraum einer Raumfähre entfernt und bewegte sich mit einer besatzten Manövereinheit (Manned Maneuvering Unit, MMU).
  • Artemis I: Flugtag 13
    Am 13. Flugtag der Mission Artemis I erreichte das Raumschiff Orion seine größte Entfernung zur Erde. Das war am 28. November 2022. Orion war damals auf ihrer fernen retrograden Umlaufbahn mehr als 430.000 Kilometer von der Erde entfernt. Die Distanz zum Mond betrug fast 70.000 Kilometer.
  • Orion zeigt, wie die Erde untergeht
    Dieser Schnappschuss aus dem Weltraum entstand am 21. November 2022. Hier verschwinden gerade acht Milliarden Menschen, weil der helle Rand des Mondes ihre Heimatwelt verdeckt. Es war der sechste Tag der Mission Artemis I. Eine Außenkamera des Raumschiffs Orion nahm das Bild auf.

Alle Beiträge von Carolin Liefke

Denise Lorenz

Sternbild

Neueste Beiträge:

  • Webb zeigt den planetarischen Nebel der roten Spinne
    Oh welch ein verworren Netz ein planetarischer Nebel weben kann! Der planetarische Nebel der Rote Spinne hat eine komplexe Struktur. Sie entsteht, weil ein gewöhnlicher Stern seine äußere Gashülle abstößt und zu einem Weißen Zwerg wird. Der Nebel ist als NGC 6537 bekannt. Er ist ein bipolarer planetarischer Nebel.
  • Der Laufende Mann im Orion
    Welcher Teil des Orion ist das? Etwas nördlich vom berühmten Orionnebel liegt eine malerische Region in der Sterne entstehen, nämlich Orions Schwert. Das Gebiet enthält viel komplexen Staub. Ein Teil davon reflektiert das Licht der hellen, eingebetteten Sterne und erscheint daher blau.
  • Hubble zeigt den Roten Rechtecknebel
    Wie entstand der ungewöhnliche Rote Rechtecknebel? Mitten im Nebel befindet sich ein alterndes Doppelsternsystem. Das erklärt zwar, woher der Nebel seine Energie bezieht, aber nicht seine Farben – zumindest noch nicht. Die ungewöhnliche Form des Roten Rechtecknebels entsteht wahrscheinlich durch einen Torus.

Alle Beiträge von Denise Lorenz