Polarlicht bedeckt den Himmel

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Bildcredit: Jack Fischer, Expedition 52, NASA

Beschreibung: Auf diesem Schnappschuss vom 25. Juni von der Internationalen Raumstation ist ein grünes Polarlicht dick am Himmel aufgetragen – wie Salsa Verde auf Ihrem Lieblingsburrito. Die Raumstation im Orbit befindet sich ungefähr 400 Kilometer über der Erde im oberen Bereich der Polarlichtschau.

Polarlichter haben die charakteristischen Farben der angeregten Moleküle und Atome bei niedriger Dichte in extremen Höhenlagen. Die Emission atomaren Sauerstoffs dominiert diese Ansicht. Das verlockende Leuchten ist in niedrigeren Höhen grün, aber seltenere rötliche Bänder ragen über den Horizont der Raumstation hinaus.

Die Weltraumszene wurde über einem Punkt südöstlich von Australien aufgenommen. Die Sterne über dem Horizont rechts gehören zum Sternbild Canis Major, Orions großem Hund. Sirius, der Alphastern von Canis Major, ist der hellste Stern nahe dem Erdrand.

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Die Erde bei Nacht

Das Bild zeigt die Kontinente in Dunkelblau, umgeben von einem schwarzen Meer. Die Lichter der Städte kennzeichnen Ansiedlungen von Menschen.

Bildcredit: NASA, NOAA NGDC, Suomi-NPP, Earth Observatory, Daten und Bearbeitung: Chris Elvidge und Robert Simmon

Findet ihr euer Lieblingsland oder eure Lieblingsstadt? Durch die Stadtlichter ist das auf dieser nächtlichen Weltkarte möglich. Die Lichter der Menschen zeigen vorwiegend dicht bevölkerte Regionen auf der Erdoberfläche, darunter die Küsten Europas, der östlichen USA und Japans.

Viele große Städte liegen an Flüssen oder Meeren, um Güter billig per Schiff zu tauschen. Besonders dunkle Bereiche sind zentrale Teile von Südamerika, Afrika, Asien und Australien.

Die Bilder für dieses Komposit stammen vom Satelliten Suomi-NPP. Sie wurden von April bis Oktober 2012 in einer polaren Umlaufbahn aufgenommen. Der Satellit kreist etwa 824 Kilometer über der Oberfläche. In wolkenfreien Zeiten sammelt er mit seiner Visible Infrared Imaging Radiometer Suite (VIIRS) Daten.

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Planet Polarlicht

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Bildcredit: Scott Kelly, Expedition 44, NASA

Beschreibung: Welcher seltsame fremde Planet ist das? Es ist natürlich der Planet Erde, der auf der Internationalen Raumstation durch das schimmernde Leuchten von Polarlichtern zu sehen ist. Die Station im Orbit kreist etwa 400 Kilometer über der Erde und befindet sich in den oberen Bereichen von Polarlichtern. Polarlichter haben die unverkennbaren Farben angeregter Moleküle und Atome in geringer Dichte, wie sie in extremer Höhe vorherrschen. Auf dieser Ansicht dominieren Emissionen von atomarem Sauerstoff. Das schaurige Leuchten ist in niedriger Höhe grün, doch über den Horizont der Raumstation reicht ein eher rötliches Band. Diese Polarlichtschau, die auch auf der Oberfläche des Planeten zu sehen war, begann während eines geomagnetischen Sturms. Der Sturm wurde ausgelöst, nachdem ein koronaler Massenauswurf im Juni 2015 die Magnetosphäre der Erde getroffen hatte.

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Zwischen den Ringen

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Als am 12. April die Sonne von der Saturnscheibe bedeckt war, blickte die Kamera der Raumsonde Cassini ins innere Sonnensystem und auf die von hinten beleuchteten Ringe des Gasriesen. In der Mosaikansicht ist oben der A-Ring mit der breiteren Encke- und der engeren Keeler-Teilung. Unten ist der F-Ring, der wegen der Blickgeometrie hell leuchtet. Der Lichtpunkt zwischen den Ringen ist die 1,4 Milliarden Kilometer entfernte Erde.

Wenn Sie genau hinsehen, erkennen Sie sogar den großen Erdmond, ein Lichtpünktchen links neben dem Planeten. Heute nähert sich die Raumsonde Cassini zum letzten Mal Saturns großem Mond Titan, um sich mithilfe seiner Gravitation ins große Finale einzuschwingen – eine finale Serie an Orbits, die Cassini ins Innere der Saturnringe bringen.

Heute ist Tag der Erde: Adoptieren Sie den Planeten!
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GOES-16: Mond über dem Planeten Erde

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Bildcredit: NOAA, NASA

Beschreibung: Der Satellit, der nun als GOES-16 bekannt ist, wurde am 19. des letzten Novembers an der Cape Canaveral Air Force Station gestartet und beobachtet nun den Planeten Erde aus einem geostationären Orbit etwa 35.800 km über dem Äquator. Sein Advanced Baseline Imager fotografierte am 15. Januar diese gegensätzliche Ansicht von Erde und Dreiviertelmond.

Der kahle, luftlose Mond ist jedoch nicht im Fokus von GOES-16. Die Instrumente dieses Satelliten einer neuen Generation können alle 15 Minuten ein hoch aufgelöstes Bild der ganzen Erde in 16 Spektralkanälen liefern. Die Instrumente können schärfere, detailreichere Ansichten der dynamischen Wettersysteme der Erde liefern und ermöglichen so eine genauere Wettervorhersage. Wie schon frühere GOES-Wettersatelliten wird GOES-16 den Mond über unserem hübschen Planeten zur Kalibrierung nützen.

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Flug durch die ISS mit Fischauge

Videocredit: NASA, ISS, Harmonic

Dieses Video führt durch die Internationale Raumstation. Es wurde in Ultra HD gefilmt. Ein Fischaugenobjektiv mit scharfem Fokus und extremer Tiefenschärfe vermittelt einen visuellen Eindruck vom Leben am Außenposten der Menschheit in der Umlaufbahn.

Bei einem Durchflug, der 18 Minuten dauert, bleibt der Blickwinkel gleichmäßig. 400 Kilometer unter der Cupola mit sieben Fenstern zieht unser schöner Planet vorbei. Das Video erkundet das Innere der bewohnbaren Knoten und Module der Station aus dem Blickwinkel eines Astronauten.

Die Internationale Raumstation ist wie ein Baukasten aufgebaut. Sie ist der größte künstliche Satellit der Erde und etwa so lang und breit wie ein Fußballfeld. Das Gesamtvolumen an Luft, die unter Druck steht, ist etwa gleich groß wie das einer Boeing 747.

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Alles Wasser des Planeten Erde

Wenn man alles Wasser der Erde in einer Kugel sammeln würde, wäre sie im Vergleich zur Erdkugel nur eine kleine Perle. Der größte Teil davon ist Salzwasser.

Illustrationscredit und Bildrechte: Jack Cook, Adam Nieman, Woods Hole Oceanographic Institution, Howard Perlman, USGS

Wie viel Wasser gibt es auf der Erde? Sehr wenig. Zwar bedecken Ozeane aus Wasser etwa 70 Prozent der Erdoberfläche. Doch sie sind im Vergleich zum Erdradius sehr seicht.

Diese Illustration zeigt, was passiert, wenn man alles Wasser auf oder nahe der Oberfläche der Erde in einer Kugel sammelt. Die Kugel hätte einen Radius von nur etwa 700 Kilometern. Das ist weniger als der halbe Radius des Mondes oder des Saturnmondes Rhea. Wie viele Monde im äußeren Sonnensystem besteht auch Rhea großteils aus Wassereis.

Wie das Wasser auf die Erde gelangt ist und ob eine größere Menge tief unter der Erdoberfläche eingeschlossen ist, wird weiterhin erforscht.

Umfrage: Habt ihr das heutige APOD schon einmal gesehen?

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Megastädte der USA, vom Weltraum aus gesehen

Der Blick fällt von der Raumstation auf die Erde. Unten ist das dunkle Meer, an der Küste sind Städte an der Ostküste der USA. Links sind Teile der Raumstation und Raumkapseln zu sehen.

Bildcredit: NASA, International Space Station

Erkennt ihr eine vertraute Region im Nordosten der USA an der nächtlichen Beleuchtung? Vielleicht, denn es sind viele Hauptstädte zu sehen. Dazu zählen (von rechts nach links) New York, Philadelphia, Baltimore, Washington, Richmond und Norfolk. Boston in den nordöstlichen Ballungsräumen der USA ist nicht abgebildet.

Das Bild entstand 2012 an Bord der Internationalen Raumstation. Vorne sind zwei russische Frachtschiffe mit markanten Solarpaneelen. Die nordöstlichen Ballungsräume machen nur etwa 2 Prozent der Landesfläche aus. Dort wohnen aber fast 20 Prozent der Menschen in den USA.

Die Region ist auch als Nordostkorridor und Teil der Ostküste bekannt. Etwa 10 Prozent der weltweit größten Unternehmen haben dort ihren Hauptsitz. Die fast ständigen Lichter bestätigen anscheinend eine Prognose aus den 1960er-Jahren. Sie besagt, dass sich das ganze Gebiet in eine durchgehende Stadt verwandelt.

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