
Viele helle Nebel und Sternhaufen am Nachthimmel finden sich im berühmten Katalog des Astronomen Charles Messier wieder. Aber auch zwei große und beeindruckende Krater tragen seinen Namen: Sie sind als deutliche Strukturen im ansonsten flachen Mare Fecunditatis (Meer der Fruchtbarkeit) zu sehen. Der Krater Messier (links) ist 15 mal 8 Kilometer groß, während Messier A Ausmaße von 16 mal 11 Kilometern hat.
Die leicht längliche Form wurde durch einen Einschlag im flachen Winkel verursacht. Dieser Einschlag verursachte auch zwei helle Spuren aus Auswurfsmaterial, welche sich über die Mondoberfläche (rechts vom Bild) erstrecken. Das Bild soll mit 3D Brillen (rot-blau, wobei rot am linken Auge sein soll) betrachtet werden. Es entstand aus hochaufgelösten Scans zweier Bilder (AS11-42-6304 und AS11-42-6305) die während der Apollo 11 Mission zum Mond aufgenommen wurden.






