Thackerays Globulen

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Bildcredit und Bildrechte: John Hayes

Was sind das für eigenartige Weltraumklumpen?
Diese undurchsichtigen Wolken aus interstellarem Staub findet man in sternenreichen Regionen mit glühendem Gas aus Wasserstoff. Sie sind sogar so groß, dass sich aus ihnen Sternen bilden können.

Diese Molekülwolken befinden sich in einem Emissionsnebel, der als IC 2944 katalogisiert ist. Diese helle Sternenkrippe befindet sich in einer Entfernung von 5900 Lichtjahren im Sternbild Zentaur. Die größte dieser dunklen Globulen wurde 1950 vom südafrikanischen Astronomen A. D. Thackeray entdeckt. Höchstwahrscheinlich handelt es sich dabei um zwei getrennte Molekülwolken, die sich überlappen. Jede von ihnen ist etwa ein Lichtjahr groß.

Das hier gezeigte Bild wurde am El Sauce Observatorium in Chile mit Filtern der Hubble-Palette aufgenommen. Die Aufnahme legt nahe, dass die Thackeray Globulen durch starke ultraviolette Strahlung aufgewühlt und zerklüftet werden. Diese Strahlung stammt von naheliegenden heißen, jungen Sternen. Sie heizt zudem auch den hellen Emissionsnebel auf und regt diesem zum Leuchten an. In Sternentstehungsgebieten findet man häufig dunkle Globulen. Aufgrund der starken UV-Strahlung ereilt viele ein tragisches Schicksal – sie schmelzen wie kosmische Butterklumpen in einer heißen Bratpfanne.

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